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W2-Professur für Radioonkologie mit dem Schwerpunkt Versorgungsforschung
Otto von Guericke University Magdeburg (OVGU)

W2-Professur für Radioonkologie mit dem Schwerpunkt Versorgungsforschung

2026-06-18 (Europe/Berlin)
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An der Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie und Zell- und Strahlentherapie der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Direktor: Prof. Dr. med. D. Mougiakakos) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2-Professur für Radioonkologie 
mit dem Schwerpunkt Versorgungsforschung (m/w/d)

unbefristet zu besetzen. Die zu berufende Person vertritt den Schwerpunkt Versorgungsforschung im Fachgebiet der Radioonkologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Gleichzeitig wird der/die Stelleninhaber/in eine klinische Bereichsleitung der Strahlentherapie in der Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie, Zell- und Strahlentherapie ausfüllen.

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und das Universitätsklinikum Magdeburg AöR bilden gemeinsam die Universitätsmedizin Magdeburg. Die Medizinische Fakultät betreut ca. 1.200 Humanmedizinstudierende und beschäftigt weitere ca. 1.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie zeichnet sich durch internationale Drittmittelstärke sowie zwei dezidierte international sichtbare Forschungsschwerpunkte aus. Das Universitätsklinikum Magdeburg ist als Krankenhaus der Maximalversorgung das größte Krankenhaus Magdeburgs und des nördlichen Sachsen-Anhalts mit rund 4.800 Mitarbeitenden in über 20 Instituten und 26 Kliniken sowie etwa 1.000 Planbetten.

Mit der Professur wird das Ziel verfolgt, eine evidenzbasierte, nachhaltige und patientenzentrierte Strahlentherapie durch die Nutzung populationsbasierter Daten, translationaler Ansätze und innovativer Methoden weiterzuentwickeln.

Weiterhin wird die Integration in die Forschungsschwerpunkte der Fakultät erwartet. Hohes Engagement in den bestehenden und zukünftigen Strukturen und Verbünden (u. a. Medizininformatik-Initiative, Netzwerk Universitätsmedizin, DFG-Forschungsverbünde, Koordinierungszentrum für klinische Studien) wird vorausgesetzt.

Kernaufgaben der Professur sollen vorzugsweise in den folgenden Feldern liegen:

  • Aufbau und Leitung einer eigenständigen Arbeitsgruppe im Bereich der radioonkologischen Versorgungsforschung
  • Wissenschaftliche Nutzung und methodische Weiterentwicklung von Krebsregister- und Routinedaten (Epidemiologische und klinische Krebsregister, Krankenkassendaten, Sekundärdaten)
  • Entwicklung klinisch-epidemiologischer Studien zu Behandlungsqualität, Outcome und Zugangsstrukturen mit modernen biometrischen Verfahren
  • Förderung der translationalen Forschung, z. B. durch Integration von Biomarkern, Bilddaten und Therapieparametern in Prognosemodelle
  • Mitgestaltung von Projekten zur Nachhaltigkeit und ökonomischen Bewertung radioonkologischer Behandlungsformen
  • Aktive Mitwirkung in der Lehre (Medizin, Public Health, Strahlenbiologie) und in der Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses
  • Beteiligung an interdisziplinären Forschungsverbünden (z. B. DEGRO-AG Versorgungsforschung)
  • Projekte zur Nachhaltigkeit in der Strahlentherapie/Radioonkologie

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin
  • Promotion
  • Facharzt/-ärztin für Strahlentherapie mit ausgewiesener klinischer Erfahrung 
  • dezidierte Erfahrung in der Leitung einer universitären Klinik
  • die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch die Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen
  • pädagogische Eignung, die durch regelmäßige Lehrtätigkeit an Hochschulen erworben wurde; zusätzliche Qualifikation in der Lehre ist erwünscht, z. B. nachgewiesene Lehre mit modernen Lehrformen/Aktivitäten in der Lehrforschung

Den besonderen Anforderungen der Professur entsprechend sind weiterhin nachzuweisen:

  • Nachweisbare Expertise in mindestens zwei der folgenden Schwerpunkte:
    • Registerbasierte Outcome-Analysen und Datenverknüpfung
    • Translationale radioonkologische Forschung (z. B. Biomarker, Bildgebung, Therapieindividualisierung)
    • Nachhaltigkeit, Ökonomie oder Gesundheitsstrukturforschung
    • Nutzung komplexer Datenanalysen (z. B. KI-gestützte Modelle, Geodatenanalysen)
  • Ausgewiesene Expertise im Bereich der Biometrie/Medizinische Statistik mit entsprechendem Qualifikationsnachweis (z.B. Studium, Habilitation oder analog)
  • Erfahrung in der Einwerbung kompetitiver Drittmittel und Leitung multizentrischer Studien
  • Erfahrung in der Entwicklung von multizentrischen Projekten zur Nachhaltigkeit in der Strahlentherapie sowie aktive Mitarbeit in entsprechenden Gremien
  • Engagement in wissenschaftlichen Fachgesellschaften (z. B. DEGRO, DGEpi, GMDS) ist wünschenswert

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt. Wissenschaftlerinnen sind besonders zur Bewerbung eingeladen und werden nach gesetzlichen Maßgaben des Landes bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Personen mit Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellten sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld, vielfältige Angebote zur professionellen Personalentwicklung sowie Unterstützung für Dual Career-Paare und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, bitte reichen Sie diese ausschließlich über das Berufungsportal der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (https://berufungen.med.ovgu.de/dashboard/professuren) bis zum 18. Juni 2026 ein.

KONTAKT

Frau Prof. Dr. Daniela C. Dieterich
Dekanin der Medizinischen Fakultät
der Otto-von-Guericke-Universität 
Leipziger Str. 44
D-39120 Magdeburg
E-Mail: [email protected] 

Informatie over de vacature

Functienaam
W2-Professur für Radioonkologie mit dem Schwerpunkt Versorgungsforschung
Locatie
Universitätsplatz 2 Maagdenburg, Duitsland
Gepubliceerd
2026-05-22
Uiterste sollicitatiedatum
2026-06-18 23:59 (Europe/Berlin)
2026-06-18 23:59 (CET)
Soort functie
Baan opslaan

Over de werkgever

The Otto von Guericke University Magdeburg was founded in 1993 and is one of the youngest German universities.

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